Vier Teile, meist reichen zwei

eShepherd besteht aus vier Teilen: dem Halsband, der App von eShepherd, einer Basisstation und dem Notfall-Pausengerät. Die meisten Betriebe brauchen nur die ersten beiden. Die Basisstation ist für Betriebe ohne Mobilfunkabdeckung gedacht, und das Pausengerät ist für Notfälle da.

Das Halsband (an der Kuh)

Im Halsband steckt der eigentliche Zaun. Jedes Halsband ist solarbetrieben, hat GPS und hält die Grenze für das Tier, das es trägt. Jedes Tier bekommt ein Halsband.

Einige Details sind für Landwirte bei der Entscheidung wichtig:

  • Mit der Ohrmarke verknüpft. Jedes Halsband wird in der App mit der Ohrmarke des Tieres verknüpft, sodass Sie wissen, welche Kuh welches Gerät trägt. Über eine integrierte EID-Antenne kann ein Lesegerät von Gallagher diese Verknüpfung direkt am Treibgang herstellen.
  • Gewicht unter dem Kinn. Das Halsband wiegt 2,5 kg, und das Gewicht ist unter dem Kinn ausbalanciert.
  • Gebaut für die Koppel. Es ist nach IPX7 geschützt und läuft mit einem Lithium-Eisenphosphat-Akku, den die eigenen Solarmodule laden. Stecker oder Ladegeräte gibt es also nicht.
  • Mit Garantie. Auf jedes Halsband gibt es 3 Jahre Garantie.
  • Passend ab 200 kg. Die Halsbänder eignen sich für Rinder ab 200 kg, Bullen eingeschlossen. Ein Oberriemen für Bullen passt für kräftigere Hälse, XL-Ketten für schwere Rinder.

Der Oberriemen ist so ausgelegt, dass er bei 350 kg Zugkraft nachgibt, wenn ein Tier irgendwo hängen bleibt, damit es sich befreien kann.

Die App von eShepherd (auf dem Smartphone)

Mit der App steuern Sie das System. Es gibt eine Web-App und eine mobile App, und mit beiden können Sie Koppeln zeichnen, Herden umtreiben und Rinder kontrollieren.

In der Praxis heißt das: Ihren Betrieb kartieren, virtuelle Koppeln zeichnen, sie Herden zuweisen und Umtriebe planen. Dort sehen Sie auch Live-Positionen, Bewegungsspuren und Weide-Heatmaps, und dort kommen Benachrichtigungen an, etwa wenn ein Tier eine Grenze überschritten oder sich stundenlang kaum bewegt hat.

Die Basisstation (nur ohne Netzabdeckung)

Normalerweise kommunizieren die Halsbänder über das Mobilfunknetz mit der Plattform von eShepherd. Wo es kein Mobilfunksignal gibt, verbindet sie stattdessen eine Basisstation per LoRa-Funk.

Eine Basisstation ist ein kleines Gerät auf dem Betrieb, kein Sendemast. Sie wird meist an einer hohen Stelle montiert, etwa auf einem Scheunendach oder einem Windrad, wo sie die beste Funkabdeckung über der Weidefläche bietet. Das Team von eShepherd hilft bei der Wahl des Standorts. Mobilfunk- und LoRa-Halsbänder können auf demselben Betrieb unter einem Konto laufen.

Wenn Sie nicht sicher sind, was Sie brauchen, kann das Team von eShepherd einen Abdeckungstest organisieren.

Das Notfall-Pausengerät (für Notfälle)

Das Notfall-Pausengerät setzt den virtuellen Zaun auf dem Betrieb aus, ganz ohne Internet. Es ist für die Momente da, in denen die Rinder sofort nicht mehr an ihre virtuelle Koppel gebunden sein sollen und die App keine Option ist: ein Netzausfall, während eine Herde umgetrieben werden muss, ein Zusammentreiben, ein Hochwasser oder ein Notfall beim Tierwohl.

Es wird entweder fest montiert, etwa an einer Tränke oder einem Tor, oder in einem Betriebsfahrzeug mitgeführt. Eingeschaltet wird es mit dem Magneten von eShepherd. Es kommuniziert per Bluetooth mit Halsbändern in der Nähe, und diese geben die Pause an ihre Nachbarn weiter, sodass sich das Signal durch die Herde verbreitet. Solange die Rinder in Reichweite sind, bleibt der virtuelle Zaun in Blöcken von 3 Stunden ausgesetzt.

Die kleinen Dinge

Halsbänder werden mit einem Magnetschlüssel ein- und ausgeschaltet, deshalb lohnt es sich, Ersatzschlüssel vorrätig zu haben. Oberriemen und Magnetschlüssel gibt es als Zubehörsets, und ein Halsband außerhalb der Garantie braucht meist kaum mehr als einen neuen Riemen oder Clip.

Was Sie nicht brauchen

Sie brauchen keine Sendemasten, keine Ladegeräte und keinen neuen Außenzaun. Intakte Außenzäune brauchen Sie aber, denn eShepherd ersetzt Innenzäune, nicht die Außenumzäunung.